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Antwort der FDP-Fraktion zur Stellungnahme auf den Eilantrag der FDP zur Notinstandsetzung des Horstmannsteges

 

 Antwort der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Hennef zur Stellungnahme der Stadtbetriebe Hennef AöR auf den Eilantrag der FDP zur Notinstandsetzung des Horstmannsteges

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 04.05.2018 und der darin aufgeführten Einschätzung, dass unser Vorschlag in die richtige Richtung zielt.

Ihr Urteil, dass eine kurzfristige Inbetriebnahme trotzdem nicht möglich ist, teilen wir jedoch nicht, da nunmehr Argumente ins Feld geführt werden, die bis dato nicht benannt worden sind, aber weitere Fragen aufwerfen, um deren Beantwortung wir höflich bitten.

 

  1. Sie führen an, dass bei unserem Lösungsweg die vorhandenen maroden Stützen angebohrt werden müssten, was zu einer zusätzlichen Schwächung der Brücke führen würde. Abge-sehen davon, dass bei nachträglichen Bewehrungsanschlüssen die Bohrlöcher nach deren Herstellung sofort mit hochfestem Kunstharz und Gewindestangen gefüllt werden, bitten wir um Mitteilung, wie es zu der Einschätzung kommt, dass die Stützen marode sind. Wel-che Untersuchungen sind angestellt worden? Sind Bohrkerne entnommen worden? Wenn ja, welche Festigkeiten hat der Stützenbeton? Welchen Bohrdurchmesser für die Ersatzbe-wehrung und wieviel Bohrungen haben Sie Ihrer Beurteilung, daß die Stützen marode sind zu Grunde gelegt?Ist es nicht so, dass, wenn die untersuchten Zugeisen vollständig vorhanden wären, die Brücke auch hätte gesperrt werden müssen, da die Kräfte der Eisen in marode Pfeiler nicht mehr genügend übertragen werden können?
  2. Hat die Verwaltung unseren Vorschlag aufgegriffen und sich mit einem Hersteller für nach-trägliche Bewehrungsanschlüsse und / oder einer Sanierungsfirma ins Benehmen gesetzt, um eine weitere fachliche Meinung zum Ersatz der Zugstäbe zu erhalten? Wenn ja, welche Ergebnisse haben diese Besprechungen zu Tage gefördert. 
  3. Das Büro Verheyen hat in der Vergangenheit (seit einigen Jahren) immer wieder Überprüfungen des Ist-Zustandes der Brücke und der in der damaligen Bauphase angewandten Berechnungsmethoden durchgeführt, die letztlich zu der Beurteilung der Nicht-Sanierbarkeit (aber noch nutzbar!) geführt haben. Welche Veränderungen in den letzten Jahren führen nun dazu, dass die von Ihnen angeführten „jetzigen Nachrechnungen“ ergeben, dass die vorhandene Querkraftbewehrung unzureichend dimensioniert ist? Hat der vorhandene Bewehrungsquerschnitt auf Grund von Korrosion abgenommen, oder ist dieser in der Vergangenheit gar nicht oder unzureichend überprüft worden?

Wir bitten höflich, unsere Fragen schnellstmöglich zu beantworten.

 

gez.

 

Michael Marx. 

Fraktionsvorsitzen

 

Alexander Hildebrandtder.

SKB im Bauausschuss

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