Interview mit Kurt Lausus

 

Kurt Lausus ist 2017 Mitglied der FDP geworden. Der Unternehmensberater engagiert sich im Sozialausschuss als stellvertretender sachkundiger Bürger und im Arbeitskreis „Wohnen“ und bereichert die Fraktion und den Ortsverband mit Sachkunde und Lebenserfahrung.    

Warum bist Du in die FDP eingetreten?
Nicht am Spielfeldrand zu stehen, sondern mitzugestalten – das war mein Motiv.
Dogmen und Mainstream sind mir suspekt. In und für die FDP kann ich meine Standpunkte offen und freimütig vertreten.

Wo liegen Deine Schwerpunkte im Ortsverband?
Da sehe ich mich in erster Linie als Unterstützer der Fraktionsarbeit. Über die Fraktion im Rat können wir das tun, was Politik im Kern ausmacht – nämlich Dienst an und für den Bürger.

Für welche Bereiche in der Fraktionsarbeit interessierst Du Dich besonders/ in welchen Ausschüssen bist Du Dich besonders/in welchen Ausschüssen bist Du ?
Mein beruflicher Hintergrund spricht für wirtschaftliche Themen.
Neben meinen vielen beruflichen Erfahrungen im In- und Ausland bei einem internationalen Großkonzern habe ich mich viele Jahre ehrenamtlich respektive nebenberuflich in der Jugendarbeit und der Erwachsenenbildung engagiert. Nicht nur deshalb liegen mir die Themenfelder Bildung, Soziales und Integration sehr am Herzen.
Aktuell arbeite ich als sachkundiger Bürger für unsere Fraktion im Sozialausschuss und im Arbeitskreis "Wohnen" mit.

Was sind Deine politischen Ziele?
Ich bin beruflich viel in der Welt herumgekommen. Ich habe einige Jahre im Ausland in einem fremden Kulturkreis mit Familie gelebt. Seither weiß ich unser Land, seine Strukturen und seine Möglichkeiten zu schätzen. Nicht alles ist optimal. Aber es lohnt sich allemal, sich für dieses Gemeinwesen einzusetzen. Kritisieren, Nörgeln und Jammern ist nicht mein Ding. Vielmehr gilt, wie wir Gutes besser machen können.

Nächstes Jahr sind Kommunalwahlen. Wie siehst Du die Position und die Chancen der FDP?
Gegen das Image unserer FDP als Klientelpartei anzugehen, ist auf kommunalpolitischer Ebene nicht leicht. Es gilt, unsere Mitbürger von der Sinnhaftigkeit einer liberalen Partei als Gegenpol zu Dogmen und Mainstream zu überzeugen. Wenn uns das gelingt, ist ein Ergebnis jenseits von 10 Prozent möglich.

Was ist Dir an Hennef besonders wichtig? Was kann Deiner Meinung nach verbessert werden?
Die Bürger müssen davon überzeugt werden, dass Verwaltung und Politik kein notwendiges Übel, sondern als Problemlöser zu sehen sind. Dafür muss die Verwaltung kundenorientierter und schneller werden, sie muss lösungsorientiert denken. „Das geht so nicht“ muss zum Unwort erklärt werden. Die Politik muss sich als Ideengeber und Treiber verstehen.
Last but not least wird es nicht verwundern, dass ich als Bröler Bürger seit gefühlten Jahrzehnten die Verkehrssituation auf der Bröltalstrecke (Schranken in Warth, Kreisverkehr, Allner Brücke ) für unerträglich halte. Der Druck, den die Stadt auf Bund, Land und Bahn hierzu ausübt, ist sicher noch nicht ausreichend.