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Deponie Meisenbach: Verlässliche Lösungen für Bauen und Entsorgung statt symbolischer Rhetorik

Hennef – In der Ratssitzung am 10. September hat die FDP Hennef klar Position bezüglich der geplanten 1. Änderung des Regionalplanes für den Deponiestandort Hennef-Meisenbach bezogen. Während die Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und AfD der Empfehlung der Verwaltung, der Änderung zu widersprechen und das Vorhaben abzulehnen folgten, lehnt die Fraktion Liberale Unabhängige dies ab und plädiert für eine lösungsorientierte und sachliche Betrachtung der regionalen Entsorgungslage.

Hennef – In der Ratssitzung am 10. September hat die FDP Hennef klar Position bezüglich der geplanten 1. Änderung des Regionalplanes für den Deponiestandort Hennef-Meisenbach bezogen. Während die Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und AfD der Empfehlung der Verwaltung, der Änderung zu widersprechen und das Vorhaben abzulehnen folgten, lehnt die Fraktion Liberale Unabhängige dies ab und plädiert für eine lösungsorientierte und sachliche Betrachtung der regionalen Entsorgungslage.

Besonders wichtig ist dem Stadtverband der FDP dabei eine Klarstellung: Es handelt sich um eine reine Erddeponie für unbelasteten und gering belasteten Erdaushub (DK-0) – es wird dort kein Hausmüll oder sonstiger Abfall deponiert!

„Erddeponien sind eine essenzielle Grundlage, um Bauen und Sanieren in unserer Region überhaupt weiterhin zu ermöglichen. Die bestehende Deponie in der Warth ist voll, und der Deponieraum für Erdaushub wird extrem knapp – zumal Ausweichmöglichkeiten auf der linken Rheinseite durch die Nordbrücken-Sperrung massiv eingeschränkt sind“, betont Kurt Lausus, Vorsitzender des FDP-Stadtverbands. „Wir wollen das Bauen und damit das Schaffen von Wohnraum im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis nicht künstlich noch teurer machen!“

Dass Meisenbach verkehrlich nicht zentral liegt, ist dem Stadtverband bewusst. Dennoch vertraut die FDP Hennef auf die gründliche und fachkundige Prüfung der Kreisverwaltung und der zuständigen Fachbehörden im Rahmen des RSAG-Antrags. Im Vorfeld wurden zahlreiche Alternativen intensiv geprüft – Meisenbach hat sich dabei als die realistischste und beste Option erwiesen.

Die FDP weist darauf hin, dass die finale Entscheidung nicht beim Hennefer Stadtrat, sondern beim Rhein-Sieg-Kreis und der Bezirksregierung Köln liegt. Ein reiner Symbolbeschluss gegen die Deponie löst die strukturellen Entsorgungsprobleme vor Ort nicht.

„Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen: Die Erddeponie Meisenbach ist aktuell alternativlos. Wir vertrauen auf das laufende Prüfverfahren und setzen uns für einen pragmatischen Umgang mit den Gegebenheiten ein, anstatt uns in symbolischen Ablehnungen zu verlieren“, so Lausus abschließend.