Haushalt 2026: Solide Finanzen statt neuer Steuern – Unser Plan für Hennef
Dazu schlägt der Bürgermeister unter anderem vor:
Erhöhung der Grundsteuer in 2027 und 2029, Erhöhung der Gewerbesteuer in 2028. Einführung einer Beherbergungsabgabe auf Übernachtungen in Hennef, eine Grundsteuer C auf unbebaute Grundstücke sowie die Einführung eigener Geschwindigkeitskontrollen durch die Stadt Hennef.
An Einsparungen schlägt unter anderem die Reduzierung der Gesamtzahl des Personals um 4% und eine Vielzahl kleinerer Einsparungen vor.
Unsere Position: Die strukturellen Probleme müssen gelöst werden!
Grundsätzlich begrüßen wir den Sinneswandel jetzt doch die bisher von uns immer wieder vorgeschlagene Personalreduzierung anzugehen, die bisher immer als nicht möglich und notwendig abgewunken wurde. Das reicht so aber eben nicht.
Wir als Stadtverband der FDP in Hennef haben zusammen mit unserem Fraktionspartner Unabhängige Hennef bereits den ersten Entwurf scharf kritisiert, und auch die aktuelle Fassung weist deutliche Schwächen auf. Unserer Meinung nach werden die tatsächlichen Probleme nicht aktiv angegangen. Die Zahlen werden vielmehr so zurechtgebogen, dass auf dem Papier am Ende gerade noch eine „schwarze Null“ in 2035 steht. Aber eben auch nicht mehr.
So kann und darf es nicht weitergehen! Der Haushalt und das damit verbundene Haushaltssicherungskonzept müssen endlich auf soliden Füßen stehen. Es ist den Bürgerinnen und Bürgern nicht zu vermitteln, dass wir jedes Jahr aufs Neue ein Millionenloch im Haushalt finden.
Wir werden konstruktiv im Hauptausschuss sowie im Rat dafür kämpfen, den Haushalt 2026 und das folgende Haushaltssicherungskonzept nachhaltig zu gestalten.