Mut zur Effizienz: Was wir von Leverkusen lernen können!
Ein Blick über die Stadtgrenzen zeigt: Die Haushaltskrise zwingt Kommunen zum Handeln. Der Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen zieht nun Konsequenzen und plant, 131 Vollzeitstellen nicht wiederzubesetzen oder Teilzeitstellen zusammenzulegen, um das Haushaltsloch in den Griff zu bekommen.
Genau diesen konsequenten Weg für eine schlankere Verwaltung fordern wir auch bei uns schon lange! Nur so kann man langfristig, effizient und strukturell Kosten sparen. Auch in Hennef müssen wir den aktuell sehr hohen Personalschlüssel in der Verwaltung weiterhin kritisch hinterfragen.
Denn wir sparen damit nicht nur Löhne und Gehälter, Altersrückstellungen und Ressourcen bei der verwaltenden Verwaltung. Der Raumbedarf sinkt, somit sinken eben auch Mieten und andere Nebenkosten.
Natürlich erfordert das Mut zur Wahrheit: Es besteht das Risiko, dass Leistungen im Rathaus vielleicht zunächst länger dauern oder Öffnungszeiten punktuell eingeschränkt werden. Ein echter Sparkurs ist nicht immer bequem.
Aber wir sehen darin vor allem eine riesige Chance! Denn mit einer klareren Struktur, dem Abbau von Zwischenhierarchien und einer echten, konsequenten Digitalisierung kann am Ende genau das Gegenteil bewirkt werden: Schnellere Prozesse für die Bürgerinnen und Bürger, die gleichzeitig unsere Stadtkasse entlasten.
Wir fordern schon lange:
Klar ist aber auch: Solche Maßnahmen funktionieren nur, wenn sie von oben aus dem Rathaus vorgegeben werden. Herr Hebbel in Leverkusen geht diesen mutigen Weg. Den würden wir uns in Hennef ebenfalls wünschen. Wir im Rat alleine haben dazu leider nicht die Mehrheit.