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Neues Wohngebiet „Zum Scherbuch“: Wohnraum schaffen, aber mit Augenmaß!

Wir setzen auf einen konstruktiven Dialog. Deswegen war die Fraktion Liberale Unabhängige am vergangenen Freitag zum Vor-Ort-Termin bei der Interessengemeinschaft. Nur so entsteht ein Wohngebiet, das einen echten Mehrwert bietet und zur Realität vor Ort passt.

Vor-Ort-Termin der Fraktion mit der IG "Zum Scherbusch"

Wir setzen auf einen konstruktiven Dialog. Deswegen war die Fraktion Liberale Unabhängige am vergangenen Freitag zum Vor-Ort-Termin bei der Interessengemeinschaft. Nur so entsteht ein Wohngebiet, das einen echten Mehrwert bietet und zur Realität vor Ort passt.

Die Pläne für eine neue Wohnsiedlung in Uckerath, genauer auf der Grenze von Bierth und Daubenschlade, sorgen seit Wochen für intensive Diskussionen. Die Sorgen vieler Anwohner nehmen wir ernst: Es gibt verständliche Befürchtungen, dass die Bebauung zu eng und zu massiv werden könnte und nicht in das dörfliche Bild passt. Auch wir finden: Der erste Entwurf ist definitiv zu eng geplant!

Für uns steht bei diesem Projekt daher eine klare Leitlinie im Mittelpunkt:
Das Baugebiet muss sich, angepasst an die Baurealität, in die Ortslage einfügen!

Wir sind grundsätzlich für die Bebauung und die Schaffung von neuem Wohnraum – denn den brauchen wir in Hennef unbestritten. Eine pauschale Blockadehaltung bringt uns nicht weiter. Aber: Wir fordern, dass intensiv mit dem Investor gesprochen wird! Die aktuellen Pläne dürfen nicht einfach durchgewinkt werden. Es braucht sinnvolle Anpassungen, die den Charakter von von Bierth und Daubenschlade respektieren und die örtliche Infrastruktur nicht überlasten.

Verkehrsgutachten ist zwingend erforderlich, denn wir fragen uns: Können die engen Dorfstraßen weiteren Verkehr aufnehmen und wo sollen all die neuen Autos parken? Daher plädieren wir dafür, dass vorab ein Verkehrsgutachten erstellt wird, das eben genau diese Fragen klärt. Denn im aktuellen Planungsentwurf ist zwar eine Mindestanzahl an Parkplätzen ausgewiesen, aber reichen die aus? Klar ist: Die bestehenden Straßen bieten keinen Raum für zusätzlich parkende Autos!

Klares Nein zu Mehrfamilienhäusern

Mehrfamilienhäuser in dieser dörflichen Lage sind für uns nicht zustimmungsfähig. Konkret regen wir an, die geplanten Mehrfamilienhäuser zu streichen und den gewonnenen Platz auf die weitere geplante Bebauung zu verteilen. Klar ist aber auch: Heute wird mit wesentlich kleineren Grundstücken geplant und gebaut, als noch vor 20 oder 30 Jahren. Dieser Realität müssen wir Rechnung tragen, sonst entsteht dort am Ende ein reines Villenviertel!