Sportstadt Hennef braucht mehr Sportplätze: Engpässe im Breiten- und Mädchenfußball lösen!
Im Ausschuss für Schule, Sport, Soziales und Stadtgesellschaft wurde gestern über unseren Antrag zur Neuverteilung der städtischen Fußballplatzkapazitäten beraten. Unser Anliegen war es dem stark wachsende Kinder-, Jugend- und Mädchenfußball des relativ neuen GESV die benötigten Kapazitäten zu geben.
Leider musste unser Antrag nach langer und lebhafter Diskussion von der Ausschussmehrheit abgelehnt werden.
Kapazitätsgrenze ist erreicht: Planungssicherheit ist gut, aber der es fehlen weiter Sportplätze weiter!
Die Stadt Hennef hat mit allen anderen Fußballvereinen Nutzungsverträgen mit Laufzeiten von 25 Jahren vereinbart. Dies halten wir auch für sinnvoll und richtig: Diese langfristigen Verträge schaffen für die etablierten Vereine und deren ehrenamtliche Arbeit die notwendige Planungssicherheit. Es verhindert allerdings auch die Verlagerung von Kapazitäten auf neue Vereine.
Die Diskussion im Ausschuss hat ein grundlegendes Problem offenbart: Die „Sportstadt Hennef“ hat schlichtweg zu wenige Sportplätze für den Breitensport!
Weil die bestehenden Kapazitäten voll ausgeschöpft sind, stoßen wir an Grenzen. Insbesondere neu gegründete Vereine sowie schnell wachsende Sparten im Breiten- und Mädchenfußball finden kaum oder gar keinen adäquaten Platz für ihren Trainings- und Spielbetrieb.
Mehr Raum für den Sport in Hennef schaffen
Für uns als FDP Hennef steht fest: Wir wollen etablierten Vereinen nichts wegnehmen, sondern dafür sorgen, dass Sportförderung allen sportbegeisterten Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt zugutekommt. Dafür braucht es Perspektiven und ausreichend Platz.
Auch wenn unser Antrag im Ausschuss keine Mehrheit gefunden hat, bleiben wir am Thema dran. Immerhin haben wir eine Diskussion über den dringenden Bedarf neuer Sportstätten angeregt. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass die Sportinfrastruktur mit unserer Stadt mitwächst und Hennef seinem Ruf als Sportstadt auch in Zukunft gerecht wird!