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Verkehrschaos im Zentrum: Stillstand statt Fortschritt

Verkehrschaos im Zentrum: Stillstand statt Fortschritt – Verwaltung blockiert pragmatische Lösungen in der Kaiserstraße

Verkehrschaos im Zentrum: Stillstand statt Fortschritt – Verwaltung blockiert pragmatische Lösungen in der Kaiserstraße


Das Hennefer Zentrum wächst, doch die Infrastruktur hält nicht Schritt. Seit Jahren setzen wir uns als FDP Hennef für eine Entlastung der Wohngebiete rund um die Kaiserstraße, Siegfeldstraße und Dickstraße ein. Unser jüngster Vorschlag, dort eine einfache und effiziente Einbahnstraßenregelung zu etablieren, wurde nun von der Stadtverwaltung mit einer ablehnenden Beschlussvorlage quittiert. Wir sagen deutlich: Das ist eine verpasste Chance für mehr Lebensqualität und einen flüssigen Verkehr in unserer Stadt.

Bürokratie schlägt Pragmatismus

Die Argumente, mit denen die Verwaltung unseren Antrag ausbremst, klingen nach reiner Abwehr: Zu aufwendig, zu teuer und – man höre und staune – es müssten angeblich über 100 neue Verkehrsschilder aufgestellt werden. Während man im Rathaus Schilder zählt, kämpfen Anwohner und Verkehrsteilnehmer täglich mit den Folgen einer völlig überlasteten Verkehrsführung.

Besonders unverständlich ist die Haltung, man müsse erst abwarten, wie sich die neue Wohnbebauung an der Elisabeth-Schreck-Straße auswirkt. Für uns ist klar: Abwarten ist keine Strategie. Es ist offensichtlich, dass durch die neuen Bauprojekte der Verkehr nicht abnehmen wird. 

Die Situation in diesem Quartier hat sich massiv verschärft. Wir sprechen hier nicht von einer ruhigen Nebenstraße, sondern von einem Bereich, der enormen Belastungen ausgesetzt ist:

 

  • Massiver Zuwachs: Allein in der Kronprinzenstraße (ehemals Gelände Dornbusch und Werksgelände Richtung Sieg) sowie in der Elisabeth-Schreck-Straße entstehen gut 100 zusätzliche Wohneinheiten. Das bedeutet hunderte zusätzliche Fahrten pro Tag.
  • Medizinische Versorgung: Die neue Arztpraxis am Ende der Kaiserstraße ist ein Gewinn für die Stadt, führt aber zu Stoßzeiten mit 30 bis 40 gleichzeitigen Patienten zu einem immensen Park- und Suchverkehr.
  • Gewerblicher Verkehr & Einrichtungen: Die Straßen dienen weiterhin als wichtiger Zubringer für Anlieferungen, die Mitarbeiter des Klärwerks sowie für den täglichen Hol- und Bringverkehr der umliegenden Kitas und Schulen.

In den engen Straßen führt dieser Mix aus Gegenverkehr und parkenden Autos regelmäßig zu einem völligen Erliegen des Verkehrsflusses.

Mehr Parkraum

Ein oft übersehener Vorteil unserer Einbahnstraßen-Lösung: Durch die geordnete Verkehrsführung könnten zusätzliche Parkplätze rechtssicher ausgewiesen werden. In Zeiten, in denen in Hennef intensiv über ein neues Parkraumkonzept diskutiert wird, wäre dies eine einfache und kostengünstige Entlastung für die angespannte Parksituation der Anwohner.

Unsere Forderung: Mut zur Veränderung

Wir lassen uns von bürokratischen Bedenken nicht entmutigen. Hennef braucht eine Stadtverwaltung, die Probleme löst, statt sie zu verwalten. Eine Einbahnstraßenregelung in der Kaiserstraße, Siegfeldstraße und Dickstraße wäre ein Gewinn für alle: ein reibungsloser Verkehrsfluss, weniger Stress für Autofahrer und ein klares Konzept für die Zukunft des Quartiers.

Wir werden im kommenden Mobilitätsausschuss am 6. Mai weiter für diesen Antrag kämpfen und sind gespannt, wie sich die anderen Fraktionen positionieren werden.